Adidas Group: vom Schuhmacher zum Millionär

sportschuheAdidas gehört neben Nike zu den größten Sportartikelherstellern der Welt. Das Unternehmen beschäftigt über 46.500 Angestellte und macht jährlich einen Umsatz von fast 15.000 Millionen Euro. Doch was steckt eigentlich hinter der Adidas Group?

Zwei Brüder, zwei Firmen

Adolf Dassler kam am 3. November 1900 als Sohn eines Schumachers zur Welt. 1925 erfand er den ersten Fußballschuh mit Nagelstollen. Außerdem versah Adolf Dassler bereits ab 1949 die Schuhe seiner Sportschuhfabrik mit dem bis heute weltberühmten Markenzeichen: den drei Streifen. Damals hatte das noch ganz andere Gründe. Während man heute die entsprechenden Schuhe durch die Streifen zum Beispiel bei einem Einkauf im Frontlineshop einfach schneller erkennt, hatten sie früher eine verstärkende und stützende Funktion für den Schuh. Sein Bruder Rudolf hatte währenddessen einen ähnlichen Effekt mit dem Puma als Unternehmenslogo. Für beide Brüder war es schwer, ihr Unternehmen auch in der D-Mark-Zeit weiterhin aufrecht zu erhalten. So musste Adolf Dassler die Administration und Vertriebsstruktur neu aufbauen. Trotzdem war die Firma erfolgreich: Für Adidas arbeiteten im Jahre 1949 immerhin 74 Personen.

Der Weg an die Spitze

Durch den starken Konkurrenzkampf zwischen Adolf und Rudolf hatten die Kunden klare Vorteile: eine große Auswahl und gute Qualität. Außerdem hat die intensive Arbeit der beiden dazu geführt, dass der europäische Sportschuhmarkt technisch und kommerziell wettbewerbsfähig war und später sogar eine internationale Führungsrolle übernahm. Adidas wurde also kontinuierlich vergrößert und erweitert. Bis zum Ende der 60er Jahre entstanden mehrere Zweigbetriebe in ganz Deutschland. Auch Vertriebsniederlassungen in anderen Ländern kamen nach und nach hinzu. Permanente Angebotserweiterungen in allen Bereichen der Sport- und Freizeitbekleidung führten dazu, dass Adidas in den 70er Jahren zum größten Sportwarenartikelhersteller der Welt avancierte. Am 6. September 1978 verstarb der Pionier der Sportkleidung. Er hinterließ eine blühende Firma, sein Ideenreichtum war jedoch unersetzlich. Bis heute wissen alle Sportler, dass die drei Streifen für gute Qualität stehen.

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