Terraristik – Faible für Spinnen, Schlangen und Schildkröten

Vor gar nicht langer Zeit waren Reptilien nur in zoologischen Gärten zu bestaunen. Mittlerweile sind Schlangen und Co. gefragte Mitbewohner, Schildkröten im Terrarium sind so normal wie die Haltung von Meerschweinchen geworden. Terraristik hat einen ganz besonderen Reiz. Die exotischen Mitbewohner sind keine Kuscheltiere, die Herausforderung liegt in der Pflege. Die größte Kunst ist es, eine für das Tier optimale Welt zu erschaffen. Mit speziellen Leuchten, Heizkabeln und -steinen, teilweise mit Ultraschallverneblern wird dem Tier sein natürlicher Lebensraum naturgetreu nachgebaut.

Schildkröten im Terrarium oder im Freilandgehege

Die artgerechte Haltung von Schildkröten erfolgt im Sommer im Freiland. Wer dennoch für eine gewisse Zeit Schildkröten im Terrarium hält, sollte beachten, dass dieses in Länge und Breite jeweils das Fünffache der Länge des Schildkrötenpanzers messen sollte. Die Terrarien-Beleuchtung – zum Beispiel hier bei terrariumversand.de – sorgt gleichzeitig für die erforderliche Wärme und für ein gutes Wachstum, spezielle Reptilienlampen mit UV-Anteil werden hierzu benötigt. Schnell wird das Terrarien-Zubehör nicht mehr gebraucht, denn für eine Schildkröte kommt auf Dauer nur die Freilandhaltung in Frage.

Spinnen und Schlangen als Terrarien-Bewohner

Für die meisten Arten genügt bereits ein Standardterrarium mit 30 cm Breite und je 20 cm Tiefe und Höhe. Ein lockeres Gemisch aus Torf und Sand bildet den Untergrund, mit gewölbten Rindenstücken oder hohlen Steinen werden Verstecke geschaffen. Es gibt eine reichhaltige Auswahl an Terrarien und Zubehör, so dass eine individuelle Gestaltung, die den Bedürfnissen des Tieres gerecht wird und den Vorstellungen des Halters entspricht, problemlos möglich ist. Eine Beleuchtung ist für Spinnen nicht nötig, sie wird nur benötigt, wenn lebende Pflanzen im Terrarium sind. Ein Wasserschälchen macht das Spinnenheim komplett. Eine Heizung wird nicht gebraucht, die Temperaturen in Wohnräumen reichen aus. Spinnen eignen sich sehr gut für Einsteiger, weil ihre Haltung vergleichsweise wenig anspruchsvoll ist. Zwei bis dreimal pro Woche wird etwas Wasser in das Terrarium gesprüht, gefüttert wird die Spinne alle 14 Tage. Schlangen sind je nach Art deutlich anspruchsvoller in der Haltung.

 

istock – Lazy Snake – Gati001

 

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen